Im Gespräch mit Schönstätter Marienschwestern in der Schweiz
Nenne Punkte, Ereignisse, Begegnungen, Worte …
die für dich wichtig wurden,
die dir halfen, auf dem Weg der Berufung Antwort zu geben.
Für viele Marienschwestern waren andere Menschen wichtig auf dem Berufungsweg.
Keine Hungerkünstler
Sr. Ursula-Maria Bitterli
Mir half auf dem Weg der Berufung meine Tante Sr. M. Iris (Marienschwester) und zwar nicht durch ihre Worte, sondern durch ihr Sein. Jedes Mal, wenn sie zu unserer Familie in die Ferien kam, war es einfach schön und wir lachten viel. Nachher dachte ich immer: So möchte ich auch werden! Dann verschwand der Wunsch aber wieder und ich wollte lieber eine Familie gründen. –
Zudem wurde ich bestärkt in der Berufung, als ein Schönstatt-Pater in einem Vortrag sagte, dass jungfräuliche Menschen keine Hungerkünstler in der Liebe sind, und wer in eine jungfräuliche Gemeinschaft berufen ist, nicht komisch oder unfähig für das eheliche Leben ist. Das bestätigten mir zwei kleine Erlebnisse im Altersheim, wo ich arbeitete. Ich trug seit der Mitgliedsweihe einen Silberring und da meinte einer der Pensionäre: „Oh, so jung und schon verheiratet!“
Als ich nach einem Gespräch mit einer Schwester in Quarten strahlend aus der Telefonkabine kam, meinte eine Pensionärin: „So so … Sie haben sicher mit dem Schatz telefoniert?!“ Das waren für mich Zeichen, dass ich nicht komisch und als unfähig für die Ehe wirke und den anderen nicht als Hungerkünstler in der Liebe erscheine.
Ganz fürs Apostolat da sein
– Sr. M. Josette Egli
Mir half die Begegnung mit einem Pallottinerpater. Es war vor allem seine Begeisterung, seine Überzeugung, sich ganz für Schönstatt einzusetzen und dadurch sogar die Sicherheit, den Rückhalt der Gemeinschaft aufzugeben und auszutreten.
Das bewog mich, auch zu diesem tiefsten und innersten Kern Schönstatts zu gehören und ganz für das Apostolat da zu sein.
Interesse an uns Kindern
– Sr. M. Beatris Lingg

Schon in meiner Kindheit kannte ich die Marienschwestern, und die verschiedenen Begegnungen mit ihnen waren sehr positiv. Mich beeindruckte, dass sie froh waren und Interesse an uns Kindern hatten.
Als ich im Kinderheim Baar bei den Marienschwestern arbeitete, wurde erstmals der Gedanke in mir wach, ob das nicht auch ein Weg für mich sein könnte.
Sr. M. Paula Tschirky
und Sr. M. Daniela Scattolin
Fromme Eltern, die den Vorsehungsglauben lebten, halfen auf dem Berufungsweg.
Sr. M. Honorata Ciesla
Meine Mutter hat mich schon, als sie mich erwartet hat, der Muttergottes geschenkt.
Geholfen hat mir auch die Begegnung mit einer frohen und offenen Marienschwester.